Unerhörte Saiten: Eine Reise zu unkonventionellen Instrumenten der Welt

Ausgewähltes Thema: Unkonventionelle Saiteninstrumente verschiedener Kulturen. Wir entdecken Klänge, die aus Palmenblättern, Kürbissen, Pferdehaar oder Recycling-Holz geboren werden – und die Geschichten, Menschen und Rituale, die diese Instrumente lebendig machen. Begleite uns, teile deine Eindrücke und abonniere, wenn dich ungewöhnliche Klangabenteuer begeistern.

Klänge jenseits des Gewohnten

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Das vietnamesische Đàn bầu: Ein Monochord voller Nuancen

Das Đàn bầu besitzt nur eine Saite, doch der Ton wird mit feinen Biegungen, Obertönen und einem Resonanzkasten zum Sprechen gebracht. Seine melodiöse Sprache klingt wie eine menschliche Stimme. Hör neugierig hin und berichte uns, welche Bilder die Töne in dir wecken.
02

Diddley Bow: Eine Saite, tausend Geschichten

Aus einer Holzbretter-Improvisation entstanden, brachte das Diddley Bow den Blues groß heraus. Ein Glasflaschenhals als Slide, ein Nagel, eine Schnur – radikale Einfachheit. Probiere bewusstes Hören: Welche Rhythmen spürst du? Schreib uns dein Klangbild in den Kommentaren.
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Sasando von Rote: Palmenblatt als Resonator

Das indonesische Sasando entfaltet seine warmen Schwingungen im Mantel aus gefalteten Lontarpalmenblättern. Die Saiten zittern wie Wind im Blattwerk. Stell dir vor, du sitzt im abendlichen Dorf – welche Geschichten könnte dieser Klang erzählen? Teile deine Fantasie mit uns.

Rituale, Identität und Gemeinschaft

In der Mongolei erinnert die Morin Khuur mit ihrem Pferdekopf an Nomadenleben und weite Horizonte. Legenden erzählen, dass ihr Ton das Wiehern alter Gefährten nachhallen lässt. Welche Landschaft hörst du? Teile deine Assoziationen und tausche Hörtipps mit der Community.

Rituale, Identität und Gemeinschaft

Westafrikanische Griots bewahren Geschichte, indem sie auf der Kora singen und erzählen. Jede Wirbelbewegung aktiviert Erinnerung. Wie beeinflusst Kontext dein Hörerlebnis? Kommentiere, welche Erzählungen du in einer Aufnahme hörst und welche Emotionen sie in dir entfacht.

Spieltechniken, die überraschen

Mit dem großen Bachi-Pick erzeugt das Shamisen knorrige, perkussive Akzente und schneidende Linien. Reibung wird zur Musik. Achte auf das Verhältnis von Attack und Ausklang. Teile eine Aufnahme, in der dich dieser Kontrast gepackt hat, und warum.

Spieltechniken, die überraschen

Die Sarangi singt mit feinen Glissandi und Mikrointervallen. Der Ton scheint zu atmen. Höre, wie Bordunsaiten das Hauptthema umhüllen. Hat dich diese Schwebung beruhigt oder herausgefordert? Schreib uns, wie dein Körper auf diese Biegungen reagiert hat.

Mitmachen: Dein Weg in die Welt unkonventioneller Saiten

Baue ein einfaches Monochord

Ein Brett, zwei Stege, eine Saite, ein Stimmwirbel. Markiere Knotenpunkte, spiele sanft und notiere Obertöne. Fotografiere deinen Aufbau, beschreibe Klangunterschiede und poste deine Erfahrungen. Andere Leserinnen und Leser freuen sich über Tipps und Fehlerberichte.

Bewusstes Hören üben

Erstelle eine Playlist mit Morin Khuur, Sarangi, Shamisen und Đàn bầu. Höre täglich fünf Minuten, fokussiere ein Detail, notiere Gefühle. Teile deine Notizen wöchentlich in den Kommentaren und vergleiche Wahrnehmungen. Abonniere, um neue Hörübungen nicht zu verpassen.

Gemeinsam entdecken und vernetzen

Organisiere eine kleine Hörstunde mit Freundinnen und Freunden, jede Person bringt ein ungewöhnliches Stück mit. Diskutiert Herkunft, Bauweise, Emotionen. Poste euer Fazit und eure Top-Empfehlungen. Folge uns, damit du künftige Themen, Workshops und Gesprächsrunden rechtzeitig mitbekommst.
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